Sonntag, 13. Oktober 2013

So sieht es aus ...

Seit einiger Zeit habe ich wieder stärkeren Haarausfall. Es ist nicht so krass wie es zwischenzeitlich mal war, aber doch auch weit davon entfernt gut zu sein. Heute morgen hatte ich auch mal wieder ein riesigen Büschel Haare im Tangle Teezer. Ich muss demnächst mal ein Foto von so einem Knäuel machen.

Heute wollte ich eigentlich die Haare offen tragen, aber ein Blick in den "Rück-"Spiegel zeigte mir die doch sehr ausgedünnten letzten Längen, da hab ich es lieber gelassen. Es mag aber sein, dass es wegen der weißen Bluse schlimmer aussieht, als es eigentlich ist. Das Gute ist auch, dass es nur die letzten 5 bis 10 cm betrifft.
Zum Friseur werde ich aber nicht gehen. Seit meine kleine Türkin nicht mehr da ist, heißt Friseur-Besuch "BSL". Die deutschen Damen haben es einfach nicht drauf, einen cm abzuschneiden, auch wenn die Kante dann nicht ausgeglichen ist. Keine Ahnung warum, aber die kriegen das nicht hin. Bei türkischen Fiseurinnen habe ich die Probleme nie. Die machen es immer genauso wie man will.
Ich werde das jetzt einfach durchstehen und monatlich selbst ein kleines Stückchen wegschneiden, bis es ok ist.

An der Wildsau-Front gibts nichts neues. Aber momentan habe ich eh kein Geld.

Ansonsten gabs gestern ne PHF-Aktion. Ist gut geworden.
Im Urlaub hatte ich tolle Haare, was mir zeigt, dass es am Wasser bei uns liegen muss.
Ich hatte mir zwischenzeitlich einen Wasserfilter zugelegt und wenn ich die Haare nach dem Waschen nochmal gut mit gefiltertem Wasser spüle, sind sie auch deutlich schöner!!!

Zahlen:
Im September hatte ich 69 cm.


Montag, 12. August 2013

Haarausfall, Zopfenden und anderes

Was ich noch mal festhalten wollte, sind Dokumentationen zur Dicke meines Zopfendes:

Unbenannt Unbenannt

Und hier nochmal in Retro-Style ;)
Umfang Zopfende
Immerhin ist das Ende deutlich dicker als der Kugelschreiber. Das freut mich :)

Hier gibts noch ein Foto meiner Lush_Shampoo_bar:
#tippi_hair #hair #hairmaniac #lush #shampoobar
 Das Teil werde ich mit in Urlaub nehmen. Für den afrikanischen Busch dürfte das Zeug wie geschaffen sein. Meine Schurkenseife ist mir zu schwierig auszuwaschen unter einer Buschdusche. Bin mal gespannt, wie die Shampoobar sich macht.

Nun noch was unangenehmes: Ich habe meine ausgefallenen Haare gesammelt, ca. eine Woche lang. Das erschreckende Ergebnis kommt jetzt:
 Haarausfall erste Augustwoche Haarausfall erste Augustwoche    Haarausfall erste Augustwoche 

Das orangefarbene Runde sind Glasuntersetzer. Zum Ergebnis: Es ist August und August ist traditionell mein Haarausfall-Horror-Monat. Letztes Jahr gings eigentlich. Dieses hatte ich bislang einiger Tage, an denen es schon etwas arg war, aber eigentlich dachte, es ist im Großen und Ganzen ok. Naja, als ich aber jetzt das Sammelergebnis sah, musste ich doch schlucken. Sieht schon heftig aus ... Aber nun gut, ich schaue nach vorne und hoffe, nach dem August wird alles wieder gut. Vielleicht bringt der Weizenverzicht und das Vitamin B12 was. Hoffentlich schadet der Urlaub nicht zusätzlich.

Bin immer noch auf der Suche nach ner guten Wildsau. Komme da aber irgendwie nicht weiter. Ich bin durchaus bereit, da ein bissel Geld auszugeben ... aber online tue ich mich ganz schwer, die Eignung zu begutachten. Bräuchte dringend fachfrauische Unterstützung ...

Donnerstag, 8. August 2013

Weizen und Zahlen

Mein Projekt "Verzicht auf Weizen" läuft so lala. Ist teilweise gar nicht so einfach, weil ich einfach Käsebrötchen liebe, und Pizza und Pasta. Auch in der Kantine wird allzu selten ein Veggie-Gericht ohne Weizen angeboten. Nicht zu verachten, sind auch gesellschaftliche Zwänge, zum Beispiel wenn mir mein Kollege ein Eis aus der Kantine mitbringt. Das bring ich nicht übers Herz, ihn auf seinem Eis sitzen zu lassen ... So werde ich dann immer wieder mal "schwach". ... und jeder Rückfall wird mit Blähungen, Sodbrennen, Magendrücken bestraft.
Wie sieht so ein Leben ohne Weizen aus:
Frühstück-Käse und/oder Ei (manchmal gönn ich mir ein halbes Brötchen)
Mittags Salat und Obst ohne Brot dazu.
Abends Tomate mit Mozarella, Rührei mit Kram untereinander, Avocado
"Schnützen" - Nüsse, Bitterschoki

Zahlen:
Am Anfang des  Monats gemessen:
67 cm SSS
Zopfumfang 7,8 cm

Der Zopfumfang ist etwas zurückgegangen ... Passt zum etwas vermehrten Haarausfall.
Allerdings ist beim Zopf im Nacken der Umfang von 6 cm auf 6,5 cm gestiegen.
Interessant oder einfach nur ein Messfehler.

Neues:
Lush Shampoobar
Haarspitzenbalsam: http://www.lush-shop.de/shine-so-bright-10g-anti-spliss-haarbalsam.5451.html

Seit ca. einer Woche substituiere ich Vitamin B12 mit Tropfen sublingual

Freitag, 19. Juli 2013

Wheat

Durch meine Haare und dem Wunsch, ihre Struktur und Ihr Aussehen fortwährend zu verbessern, habe ich mich viel mit Ernährung beschäftigt und meine im Laufe der letzten Jahre von sehr ungesund auf recht ausgewogen umgestellt. Insgesamt habe ich meinen Lebenswandel geändert.  Ich trinke so gut wie keinen Alkohol, rauche nicht mehr, treibe regelmäßig Sport, esse viel Obst und Gemüse und viel und gerne Vollkornbrot mit Käse.  Und bei dem letzten setze ich nun an. Ich starte einen Selbstversuch und verbanne bis zu meinem Urlaub Mitte August Weizen aus meiner Ernährung.  Heute war der Startschuss.  Was soll ich sagen-es fällt mir schwer, viel schwerer als ich es gedacht hätte. Ich tigere förmlich durch die Wohnung und schaffe es nicht, dieses unbändige Verlangen nach einem Brot zu stillen. Ich finde das gerade schlimmer als damals den Zigaretten zu entsagen. Heftig. Mal sehen, wie es wird.

Sonntag, 14. Juli 2013

Ein paar Zahlen

So siehts zurzeit aus:

65 cm SSS
Zopfumfang: 8 cm.

Der niedrige Zopf hat allerdings nur noch einen Umfang von 6 cm.

Die Länge soll bis zum Juli 2014 auf 70 cm wachsen. Mehr wäre schön, aber ich will ja zugleich das Zippelige-Längen-Problem in den Griff bekommen.  Auf lange Sicht möchte ich gerne 8 cm Umfang beim tiefen Zopf haben. Mal sehen, ob das drin ist.
Nach unten verliert der Zopf krass weiter an Umfang.  Auch das möchte ich verbessern.

Dienstag, 9. Juli 2013

Die Fisseln und ihr Hintergrund

Wie ich ja schrieb, war ich Opfer einer beziehungsweise mehrerer mega-turbomäßiger Haarausfallattacken (teilweise über 400 Haare am Tag). Folglich kämpfe ich seit geraumer Zeit damit die Längen wieder auszugleichen und eine möglichst gerade und füllige Kante zu erhalten. Das dauert und dauert. Und ist auch gar nicht so einfach, vor allem, wenn man helle Oberteile trägt:

Haare 07-2013-4.jpg Haare 07-2013-6.jpg

Hier sieht man schön den Unterschied. Die Fotos sind innerhalb von 5 - 10 Minuten entstanden. Mit dem hellen Oberteil sehen die Spitzen grausig und ungleichmäßig aus, mit dem Schwarzen zwar nicht toll, aber doch einigermaßen o.K.
Was nun die Realität ist??? Keine Ahnung, aber ich werde vermehrt dunkle Teile anziehen, wenn ich die Haare offen trage und das ist dann meine Realität. Wenn mir nach was Hellem ist, mach ich einfach einen Dutt. Basta.

Sonntag, 7. Juli 2013

HaarRückblick

Fortan soll es hier vermehrt um Haare, also vor allem meine Haare, gehen.
Ich bin eine echte Langhaarfanatikerin und leide mitunter sehr darunter, dass meine Haarstruktur und andere Gegebenheiten es mir sehr schwer machen, eine schöne lange Mähne zu züchten.
Um mich selbst zu disziplinieren und Fortschritte, Rückschläge und etwaige Zusammenhänge bemerken und  besser verfolgen zu können, folgt hier nun diese Dokumentation. Ich hoffe, meine innere Schweinehündin schlägt mir da kein Schnippchen. 

Meine Vorgeschichte:
Ich habe schon immer lange Haare bewundert, aber ein langhaarfeindliches Umfeld und der fortwährende Hinweis auf meine dünnen Haare sind lange Jahre in Kurzhaarfrisuren gemündet. Zwischenzeitlich gab es immer Versuche, die Haare wachsen zu lassen, die meist bei den Schultern endeten. Ende der 90er Jahre gabs dann sogar mal eine Henna-Mahagoni-Rote „Mähne“ so bis BSL würde ich sagen. Aber die fiel dann dem Haarfarbwechsel wegen einem Bob zum Opfer.
Später fiel mir dann auf Fotos auf, dass das eigentlich ganz schön war und gar nicht sooo fisselig aussah.
Alles in allem muss ich gestehen, dass ich mich jahrelang sehr haarfeindlich verhalten habe:
Ich habe bis 2006 geraucht. Dann aufgehört, aber zu gewissen Gelegenheiten immer mal wieder geraucht. War viel auf Parties unterwegs und habe dort auch gerne Alkohol konsumiert. Ich habe die Haare täglich gewaschen, geföhnt, gefärbt, gebleicht und sogar das Blondierspray benutzt. Entsprechend sahen die Haare dann auch aus.
In 2007 kam die Wende: Die Entscheidung, die Haare wachsen zulassen.
Kein Bleichen mehr. Kein Föhn. Keine tägliche Wäsche.
Stattdessen habe ich rumprobiert: WO, PHF etc.
Es stellten sich Erfolge ein: Länge + Volumen. Ich war schon fast beim Steiß.
Dann kamen jeweils im August 2010 und  2011 ziemlich heftige Haarausfallattacken mit teilweise 400 Haaren am Tag, nur in der Bürste. Naja und irgendwann danach machte ich ein Längenfoto und war schockiert.
Ich habe dann im Dezember 2011 ziemlich was abschneiden lassen, aber das half nur bedingt.
Seitdem versuche ich wieder zum Volumen zurückzukommen. Aber das dauert. Ich dachte auch, cutten hilft und bin regelmäßig zum Friseur mit dem Ergebnis, dass ich nach jedem Termin mit BSL wieder rauskam. Daher werde ich den Friseur jetzt weitestgehend meiden und versuchen, selbst zu trimmen.
Doof war noch, dass ich im Dezember 2012 im Rahmen einer Identitätskrise einen herben – aber glücklicherweise nur einmaligen – Bleichrückfall hatte.
Insgesamt  denke ich, dass ich auf dem Weg der Besserung bin. Letztes Jahr im August war der Haarausfall zwar etwas stärker, aber nicht mehr so mega-turbomäßig. Jetzt steht er wieder vor der Tür, der August und ich kriege wieder Angst.
Was tue ich so für mein Haarwachstum?

  • Ich versuche, gesund zu leben. Das bedeutet für mich: Viel trinken (Wasser, Kräutertee (mindestens 1 Liter), Schorle), Kein Alkohol, möglichst wenig Süßes, viel Obst und Gemüse und mindestens einen Apfel am Tag. Möglichst basische Ernährung. NEMS (zurzeit Spirulina und Eisentabletten)
  • Morgens ausgiebiges Freibürsten, über Kopf von hinten nach vorne und dann von im Stehen von vorne nach hinten
  •   PHF
  • Waschen mit Haarseife
  • Spitzen schützen via Frisur und Öl 
  •  Kopfhaut regelmäßig ölen 
  •  Möglichst schonende Frisuren (da gibt’s noch Verbesserungsmöglichkeiten)
  • Verzichten auf Föhnen, Glätten, Toupieren, Produkte mit Silikonen nutzen.

   Foto aus Januar 2011 - 4 Monate nach dem ersten großen Haarausfall: